TEMPO 1974

Gestaltung des Kofferempfängers STERN CONTURA durch Alfred Bernau und Michael Stender, der bei Campingfreunden wegen der eingebauten Leuchte beliebt werden wird
Mit der Diplomarbeit von Karin Biehl unter Betreuung durch Rudolf Horn entstehen Entwürfe für Mehrzweckmöbel aus der ungewöhnlichen Kombination von Thermoplast, Stahlrohr und Hartfaserplatten
Die Entwicklung der schon 1967 begonnenen Arbeit am Mokick SIMSON S 50 ist abgeschlossen. In offener Bauweise wird der Widerspruch zwischen Kurz- und Langlebigkeit gelöst. Eine Veränderung eines Teiles bedingt nun nicht mehr den zwangsweisen Austausch anderer Teile. Das S 50 wird in 16 Varianten bis Mitte der 1990er Jahre produziert werden; Gestalter: K.C. Dietel, L. Rudolph
Die Hallenser Hochschule arbeitet am bis dahin größten Projekt zur Arbeitsumweltgestaltung, der Rekonstruktion der MIFA Fahrradwerke Sangerhausen, an welchem die dort Beschäftigten selbst zu Mitgestaltern werden
Im RFT-Programm 1974 bereits vorgesehen, aber dann doch nicht produziert: Stern-Recorder mit PUR-Gehäuse
Beginn am Gestaltungsprojekt für die Harlaß-Gießerei Karl-Marx-Stadt mit großer Beteiligung bildender Künstler; 1982 im wesentlichen abgeschlossen und bis 1985 für den Produktionsbereich fortgeführt
Leuchtenprogramm für die Klement-Gottwald-Straße Halle als Teil einer städtischen Gestaltungsaufgabe. Ebenfalls durch Studenten der Burg Giebichenstein erarbeitet werden Bild- und Schriftzeichen der Ladengeschäfte
Vom Modell zum Guss - Ausstellung "Medaillenkunst in der DDR" in den Museen der Stadt Gotha, Schlossmuseum. Der Katalog zeigt den Architekturpreis des Bezirkes Halle, geschaffen von Gerhard Lichtenfeld
Innengestaltung des Flughafens Dresden-Klotzsche durch den Architekten und Innenraumgestalter Klaus-Hellmut Kaufmann
Im VEB Vereinigte Polstermöbelindustrie Oelsa-Rabenau gestaltet Eberhard Geißler das bis dahin variantenreichste Polstermöbelprogramm 5330 aus nur 4 Grundelementen
Rudolf Stange erarbeitet eine Studie zur Formgestaltung im ZIS (Zentralinstitut für Schweißtechnik) Halle mit dem Ziel, eine Gestaltungsrichtlinie zum komplexen Erscheinungsbild zu erstellen
Die Goldschmiedin Renate Heintze übernimmt die Leitung der Schmuckklasse an der Burg Giebichenstein, an der sie seit 1966 lehrt, und macht sich als Wegbereiterin des Autorenschmucks verdient
Vier Fachbereiche der Hochschule für Gestaltung Halle Burg Giebichenstein arbeiten gemeinsam an der komplexen Gestaltung einer Kindergartenausstattung
Nach der Lichtkonzeption des Verkehrsknotens am Bahnhof Halle/S. von 1969 als Tor nach Halle-Neustadt werden Straßenleuchten mit einer Höhe von bis zu 38 Metern an der Magistrale aufgestellt. Die Entwürfe dafür stammen aus dem Lichtstudio Halle sowie von Prof. Johannes Langenhagen und Peter Kersten, HIF Halle.
Ebenfalls an der HIF Halle durch Studenten des 3. Studienjahres unter Betreuung durch Johannes Langenhagen realisiert: Elemente in glasfaserverstärktem Kunststoff als Wetterschutz an Haltestellen
Ausstellung des AIF "Gestaltet für Kinder - Dinge zum Spielen und Lernen" am Berliner Fernsehturm
Weiteres Thema dort ist die Gestaltung von Hauseingängen für die WBS70-Serie
9. Kunstausstellung des Bezirkes Leipzig mit dem Plakat von Frank Neubauer für den Ausstellungsteil Gebrauchsgrafik Formgestaltung Kunsthandwerk
Rüdiger Reinel begründet an der Burg Giebichenstein den Fachbereich Glas. Eigene Arbeiten als architekturbezogenes Glas mit konstruktiven Elementen finden sich an etlichen Gebäuden (z. B. Glaswerk Derenburg, ORWO Wolfen)
1. Quadrienale des Kunsthandwerks sozialistischer Länder in Erfurt. Signet: Siegfried Jaroszewski DEWAG Berlin

 1973 1975